Wie Portfoliodiversifikation in der Praxis aussieht
Der Schlüssel zur Diversifikation von Vermögenswerten liegt nicht im blinden Verteilen von Kapital, sondern im Verständnis von Korrelationen. Zwei Aktien aus derselben Branche diversifizieren kaum — auch wenn es rechnerisch nach zwei Positionen aussieht.
Konkret: Wer 60 Prozent in europäische Staatsanleihen, 25 Prozent in Aktien aus verschiedenen Sektoren und 15 Prozent in Rohstoffe investiert, erreicht eine strukturell andere Risikoverteilung als jemand mit reinem Aktienportfolio.
Strategien zur Diversifikation von Anlagen funktionieren am besten, wenn sie regelmäßig überprüft werden — mindestens einmal jährlich oder nach größeren Marktbewegungen.
Häufige Fehler bei der Asset-Diversifikation
Diversifikation des Portfolios scheitert häufig an sogenannter Schein-Diversifikation: Fonds kaufen, die dieselben Titel halten, oder ETFs wählen, die denselben Index abbilden, führt zu keiner echten Streuung.
Zu viele Positionen ohne Überprüfung der Korrelationen untereinander
Regionale Konzentration trotz verschiedener Assetklassen
Fehlende Überprüfung nach starken Marktbewegungen
Zeitliche Konzentration — alles auf einmal investiert statt gestaffelt